Wirkungen
Was ist Fasten und was bewirkt Fasten?
Fasten ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung während einer begrenzten Zeit.
Für unseren Körper ist es kein Problem, eine Zeitlang ohne Essen auszukommen, denn er schaltet schnell auf die Ernährung von innen um. Deshalb gilt: Beim richtigen Fasten hungert man nicht!
Und während des Fastens bleibt die Leistungsfähigkeit erhalten, sofern die Fasten unterstützenden Massnahmen beachtet werden.
Warum ist Fasten ratsam?

Einerseits machen uns heute die Fehl- und Übernährung und die säureüberschüssige Ernährung zu schaffen. Andererseits sind es die Momente der Hektik, des Ärgers und der Enttäuschungen, die uns nicht gut bekommen. Beides trägt dazu bei, dass unser Körper nicht immer in der Lage ist, alle anfallenden "Stoffwechsel-Endprodukte" zu verbrauchen bzw. auszuscheiden. Der Überschuss wird in Blutgefässen, Geweben und an den Gelenken abgelagert, dadurch kann die Gesundheit beeinträchtigt werden.
Was bewirkt das Fasten - warum tut Fasten gut?
Tee-, Saft- und Gemüsebrühe-Fasten nach der Buchinger-Methode bewirkt den Abbau der überschüssigen Stoffwechsel-Endprodukte und Fettdepots. Fasten trägt auch dazu bei, dass das Immunsystem gestärkt wird und gesundheitliche Risiken erst gar nicht entstehen: es ist die Prävention par excellence zur Erhaltung der Gesundheit. Fasten ist aber auch eine der ältesten Formen der Selbstheilung bei einer Vielzahl von bereits vorhandenen Beschwerden.
Ein weiterer Gewinn ist, dass nach dem Fasten die Körpersignale - insbesondere auch Hunger und Sättigung - wieder besser wahrgenommen werden. Sie lernen neue Lebens- und Essgewohnheiten kennen und erleben wie es ist, mit dem Körper im Einklang zu sein. Ruhe und Gelassenheit kehren ein.
Angenehme Nebeneffekte des Fastens sind: Übergewicht wird abgebaut, die Haut wird schöner, vorzeitige Alterungsvorgänge werden aufgehalten, negative Gedanken und Gefühle machen positiven Platz.
Zum Begriff "Entschlackung"
Der berühmte Arzt Dr. Otto Buchinger hat den Begriff "Entschlackung" als Metapher geprägt. Dieser Begriff entspricht dem mit jedem Fastentag zunehmenden Gefühl des Wohlbefindens: der körperlichen Leichtigkeit, der geistigen Klarheit und der wohlgesinnten Stimmung. Das hängt damit zusammen, dass während dem Fasten viele belastende Stoffe, Gedanken und Gefühle ausgeschieden bzw. aufgelöst werden.
Ein weiterer Fachmann, Prof. Dr. Claus Leitzmann, Pioneer der Vollwerternährung, bringt die "Entschlackung" auf einen Nenner:
- Entschlackung =
- Entgiftung
- + Entsäuerung
- + Enteiweissung (viele essen zu viel Eiweiss)
- + Enteisenung (viele Männer haben zu viel Eisen)
- = Entlastung = Entschlackung
Warum Fasten mit Wandern und Wellness verbinden?

Ein Wechsel zwischen Bewegung und Entspannung trägt viel zum Wohlbefinden bei, auch während der Fastenzeit:
- gemütliches Wandern oder andere moderate Bewegungsarten fördern das Ausscheiden der überflüssigen Stoffe
- das Geniessen von Massagen, Bädern, Saunen, Entspannungseinheiten und das gemütliche Dasein im Liegestuhl beleben den ganzen Menschen und helfen, Belastendes loszulassen
